Von Berlin nach Bagdad
Von Berlin nach Bagdad ist ein Dokumentarfilm, der von der irakischen Dichterin und Kulturaktivistin Amal al-Jubouri mitproduziert wurde. Er dokumentiert die Folgen der von den USA geführten Invasion des Irak im Jahr 2003 und konzentriert sich insbesondere auf die kulturelle Verwüstung in Bagdad.
Der Film hat eine Laufzeit von etwa 55 Minuten und zeigt die weitreichende Zerstörung und Plünderung des kulturellen Erbes des Irak, darunter die berüchtigte Verwüstung des Nationalmuseums des Irak sowie die Brandstiftung im Nationalarchiv.
Er begleitet al-Jubouris Rückkehr aus dem Exil in Deutschland in ihre Heimat und zeigt ihre Reise durch die Ruinen Bagdads sowie ihre Begegnungen mit Einheimischen – Künstlern, Schriftstellern und Bürgern –, die über den Verlust kultureller Identität und historischen Gedächtnisses berichten.
Zugleich versteht sich der Film als dokumentarisches Zeitzeugnis und als Appell zum Schutz kulturellen Erbes in Kriegszeiten. Er reagiert damit auf internationale Bedenken hinsichtlich der Einhaltung der Genfer Konventionen und der Sicherung von Kulturgütern.