Meine Kinder, meine Laternen, schlafen – hier, unter dieser Erde. Nicht neun Namen, kalt in Stein gemeißelt, sondern neun Tore, die der Himmel weit geöffnet…
Als Filmemacherin überträgt Amal al-Jubouri ihre poetische Vision in den filmischen Raum und schafft „visuelle Gedichte“, die die Landschaften des Exils, der Erinnerung und existenzieller menschlicher Grenzerfahrungen erkunden. Ihre Arbeiten wurden auf internationalen Festivals präsentiert und schlagen eine Brücke zwischen irakischer Literaturtradition und globalem Avantgarde-Kino.
Von dokumentarischen Archiven in Bagdad bis hin zu konzeptuellen Filmen in Berlin dient ihre Kamera als stille Zeugin der Widerstandskraft des menschlichen Geistes.